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Arbeit im Tonfeld

Die Tonfeldarbeit ist eine einfache und zugleich erdende und tiefgehende Methode, um wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
 

Du sitzt vor einem Feld aus Ton und arbeitest mit den Händen – ohne Vorgabe, ohne Ziel. Es geht nicht darum, etwas „Richtiges“ zu machen, sondern darum, dem zu folgen, was sich im Moment zeigt. Über das Spüren, Formen und Bewegen des Tons entsteht ein direkter Zugang zu inneren Prozessen – jenseits von Denken und Analyse.
 

Oft kommen dabei Gefühle, Erinnerungen oder innere Bilder in Bewegung. Es kann geschehen, dass plötzlich innere Erkenntnisse auftauchen, alte Erinnerungen wieder präsent werden oder Zusammenhänge klarer werden. Manche erleben, dass sie sich selbst auf eine neue Weise verstehen oder dass sich innerlich etwas ordnet – ohne dass genau erklärbar ist, wie. Dinge können sich auf natürliche Weise an ihren Platz fügen.
 

Gleichzeitig wirkt die Arbeit sehr erdend: Du kommst ins Hier und Jetzt, in den Körper und in den unmittelbaren Kontakt mit dir selbst.

Ich begleite dich dabei in einem ruhigen, geschützten Raum – wertfrei und ohne Interpretation. Es geht nicht darum, etwas zu deuten, sondern darum, deine eigene Erfahrung zu machen.
 

Meine eigene Begegnung mit der Tonfeldarbeit entstand in einer persönlichen Krise während eines Aufenthalts in Todtmoos-Rütte, dem Wirkungsort von Karlfried Graf Dürckheim. Dort habe ich selbst erfahren, wie unmittelbar und tief diese Arbeit wirken kann – und wie einfach der Zugang dazu ist.

Die Tonfeldarbeit ist keine Therapie im medizinischen Sinn, sondern ein begleitender Weg zu mehr Selbstwahrnehmung, Erdung und innerer Klarheit.

Eine besonders stimmige Ergänzung ist die Verbindung dieser Arbeit mit Zazen (Sitzmeditation) sowie mit erdenden Übungen aus der Hara-Arbeit. Beides unterstützt die Sammlung, die innere Ausrichtung und den Kontakt zum eigenen Zentrum und vertieft die Erfahrung im Tonfeld auf natürliche Weise.

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