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Das TiefenErdung
"Rucksack-Prinzip"

- Rucksack absetzen - Hineinschauen - Aussortieren -
- Neu packen - Schwerpunkt finden - klarer Weitergehen -

1. Tragen eines schweren Rucksacks

Du gehst deinen Weg. Aber dein Rucksack ist über die Jahre immer voller geworden.

Verantwortung. Erwartungen. Druck. Alte Verletzungen. Rollen und Muster. Ängste. Dinge, die andere dir mitgegeben haben – und manches, von dem du längst nicht mehr weißt, warum du es eigentlich noch trägst.

Irgendwann steckt der Mensch im Tal seiner Überlastung, im Nebel seiner Gedanken, mit einem zu schweren Rucksack aus Verantwortung, Erwartungen und Erschöpfung.

Und trotzdem geht er weiter.

Vielleicht ist aber gar nicht der Weg das eigentliche Problem.

Vielleicht ist es einfach Zeit, den Rucksack einmal abzusetzen.

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2. Rucksack absetzen

Irgendwann ist es Zeit, nicht einfach immer weiterzugehen.

Du setzt den Rucksack ab. Steigst für einen Moment aus dem Alltag aus. Atmest durch. Kommst zur Ruhe.

Du musst noch nichts lösen, nichts verändern und auch noch nicht wissen, wie es weitergeht.

Erst einmal geht es nur darum, anzuhalten und durchzuatmen. Den Rucksack neben dich zu stellen und wieder wahrzunehmen, wie es dir eigentlich geht, wenn du ihn für einen Moment nicht tragen musst.

Es entsteht ein geschützter Raum. Die Gedanken dürfen etwas ruhiger werden. Der Blick wird wieder weiter.

Und vielleicht entsteht genau dadurch zum ersten Mal seit Langem wieder etwas Abstand zu all dem, was du jeden Tag mit dir herumträgst.

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3. Hineinschauen – ehrlich betrachten

Jetzt ist der Rucksack abgesetzt. Und jetzt kannst du ihn aufmachen.

Nicht, um sofort etwas loszuwerden. Sondern erst einmal, um ehrlich hinzuschauen, was du da eigentlich alles mit dir herumträgst.

Verantwortung. Erwartungen. Alte Muster und Glaubenssätze. Ängste. Verletzungen. Übernommene Aufgaben. Gedanken und Gefühle, die vielleicht schon lange ihren Platz in deinem Rucksack haben.

Manches davon gehört zu dir. Manches war einmal wichtig. Manches hast du vielleicht übernommen, ohne es überhaupt zu merken.

Hier geht es noch nicht ums Aussortieren. Erst einmal geht es darum, zu sehen, was da ist.

Ohne Urteil. Ohne sofort eine Lösung finden zu müssen.

Mit Neugier und einem ehrlichen Blick auf den eigenen Rucksack

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4. Aussortieren – loslassen, was nicht mehr zu dir gehört

Jetzt hast du gesehen, was alles in deinem Rucksack steckt.

Und jetzt kommt die Frage: Was davon willst oder musst du eigentlich noch weitertragen?

Alte Rollen. Erwartungen. Übernommene Verantwortung. Glaubenssätze und Muster, die einmal sinnvoll waren, heute aber vielleicht nur noch schwer machen.

Manches gehört vielleicht gar nicht zu dir. Manches ist längst vorbei. Und manches darf einfach hierbleiben.

Aussortieren heißt nicht, die eigene Geschichte wegzuwerfen. Es heißt, bewusst zu entscheiden, was auf deinem weiteren Weg noch einen Platz in deinem Rucksack haben soll.

Was nicht mehr zu dir gehört, darf raus.

Der Rucksack wird leichter. Es entsteht wieder Raum. Und mit weniger Ballast lässt sich der nächste Schritt anders gehen.

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5. Neu packen & Schwerpunkt finden – das Wesentliche einpacken

Jetzt ist Platz im Rucksack.

Und jetzt geht es nicht darum, ihn einfach wieder vollzupacken. Sondern bewusst zu entscheiden: Was soll auf meinem weiteren Weg wirklich mit?

Deine Werte. Deine Stärken. Erfahrungen, die dich tragen. Dinge, die dir Kraft geben. Gesundheit. Klarheit. Sinn.

Das Wesentliche bekommt seinen Platz. Ressourcen werden neu geordnet. Und der Rucksack wird so gepackt, dass sein Gewicht wieder stimmig verteilt ist.

Denn es geht nicht nur darum, weniger zu tragen. Es geht auch darum, den eigenen Schwerpunkt wiederzufinden.

Einen Schwerpunkt, der zu dir passt. Der dir Stand gibt. Orientierung. Und einen inneren Kompass für das, was vor dir liegt.

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6. Anders weitergehen – mit neuem Schwerpunkt

Der Rucksack ist neu gepackt. Nicht leer – aber anders.

Du gehst weiter mit dem, was wirklich zu dir gehört. Mit weniger Ballast, mehr Klarheit, neuer Haltung im Inneren und im Körper und dadurch mit einem Schwerpunkt, der wieder trägt.

Der Weg des Lebens wird nach wie vor nicht immer leicht sein. Es wird weiter Anstiege geben, schwierige Strecken und vielleicht auch den einen oder anderen Umweg.

Aber du stehst und gehst anders. Mit mehr Stand, mehr Selbstwirksamkeit und einem klareren Gefühl dafür, dass Du Deinen Weg zulassen darfst... 

Und jetzt beginnt der vielleicht wichtigste Teil: das Neue mit in den Alltag zu nehmen. Nicht nur für ein paar Tage, sondern so, dass daraus nach und nach etwas Eigenes und Tragfähiges wird.

Denn am Ende geht es nicht darum, einen anderen Weg zu bekommen. Sondern den eigenen Weg anders weiterzugehen.

 

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Wie setzen wir das gemeinsam um? Das machen wir in 3 Phasen:

Phase 1 – Vorbereitung_ Orientierung & Ziele.png
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Über TiefenErdung Martin Bassier 

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Martin Bassier,
Zen-Schüler, Zimmerermeister und psychologischer Berater (VFP)

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Meine eigenen Krisenerfahrungen waren teils roh und schmerzhaft, mit viel Angst und der Verzweiflung nicht zu wissen wie es weitergehen soll. Doch irgendwas in mir trieb mich immer wieder an, verstehen zu wollen, an die Wurzel des Problems zu kommen und die Frage lösen zu wollen, wer ich eigentlich selber wirklich im Grunde meines Daseins bin.
Was soll das alles? Schmerz und Leid? Was soll überhaupt alles? Diese paar Jahrzehnte in einem grenzenlosen Universum? Gedrängt durch diese Fragen, geboren aus meiner ersten Lebenskrise im Alter von 19 Jahren, begann mein innerer Weg, der mich zu vielen Meistern führte, die mich lehrten und teils bis heute begleiten. Heute, immer noch Schüler auf dem Weg, möchte ich Menschen dabei helfen ihren eigenen Weg zu finden, ihre eigenen tiefsten Fragen zuzulassen und ihre eigenen Antworten darauf zu finden.
Aus der Kombination zwischen geerdetem Handwerk, meinen Wanderjahren und der Ausbildung zum Psychologischen Berater ist Tiefenerdung entstanden. Ich möchte meinen Klienten ein guter Begleiter sein, bei dem sie sich sicher und gehört fühlen.

Mögen alle Wesen glücklich sein!  
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